Suchtprävention

Spielsucht

 

  • Spielsucht
  • Vorbeugende Informationen
  • Was versteht man unter 'Spielsucht'?
  • Die 3 Phasen
  • Was können Sie tun?
  • Wo finden Sie Hilfe?

 

 

Spielsucht
Der PBC Oberharz legt großen Wert auf korrekte Abwicklung und Spielerbetreuungen
In jeden Fall möchten wir unsere Kunden darauf hinweisen, dass Pokern zu einem Suchtproblem werden könnte. Ziel ist es, unseren Kunden ein spannendes und erfolgreiches Pokerumfeld zu bieten, in keinem Fall eine Sucht zu fördern, gewünschte Selbstsperrungen werden sofort ausgeführt.

Wenn Spielen zur Sucht wird

 

Vorbeugende Informationen zur Selbstkontrolle
Der PBC Oberharz, hat sich zum Ziel gesetzt, seinen Gäste in einer angenehmen Atmosphäre zu Diensten zu sein und ein vergnügliches Spielen zu gewährleisten. Das Spielen beim PBC Oberharz soll ein erfreulicher Teil der Freizeitgestaltung und ein Beitrag zur Erholung sein.
Der PBC Oberharz möchte in keinem Fall Vorschub zu zwanghaftem Spielen leisten. Denn dann ist das Spielen keine positive Erfahrung mehr, sondern es verursacht bei den Spielenden und Ihren Familienangehörigen tief greifende Probleme.
Mit den folgenden Informationen wollen wir verdeutlichen, dass die Spielteilnahme nicht unbedingt für alle Besucher mit Vergnügen und positiver Spannung verbunden ist.

Was versteht man unter "Spielsucht"?


Von Spielsucht ist dann die Rede, wenn das "Spielen-wollen" zur Besessenheit wird, zum alles beherrschenden Drang. Dabei gehen sowohl viel Zeit und Geld als auch das Selbstvertrauen und die Selbstachtung der Spielenden verloren. Andere Aspekte des Lebens wie Familie und Arbeit rücken nach und nach in den Hintergrund oder werden zunehmend vernachlässigt. Dies ist meist ein schleichender, langwieriger Prozess, und darin liegt die Tücke.

 

 

Dieser Weg geht durch drei klar erkennbare Phasen:

Die 3 Phasen der Spielsucht

  1. Stadium: Die Abenteuer- und Gewinnphase: In dieser Phase gewinnen Spielende oft grössere Beträge. Diese Erfahrung kann zur Illusion verleiten, dass der Gewinn unter Einfluss des eigenen, intuitiven Handelns entsteht, anstatt aus reinem Zufall. Auftretende Verluste werden als Resultat erklärbarer äusserlicher Ursachen angesehen und meist beschönigt oder verharmlost. Bedenklich wird es dann, wenn Spielende kontinuierlich viel Geld ausgeben oder gar Darlehen aufnehmen, um weiterspielen zu können. Alle aufgenommenen Kredite haben nur einen Zweck - wieder spielen zu können.
  2. Stadium: Die Verlustphase:
    Der nächste Schritt ist, dass die Spielenden nun meist ausschließlich geliehenes Geld einsetzen. Diese Darlehen bzw. Kredite werden soweit wie möglich verheimlicht. Allgemein beginnt in diesem Abschnitt die schleichende Distanzierung gegenüber der Familie und dem Freundeskreis. Der Weg in die Isolierung ist vorgezeichnet. Die Spielenden sind aber nach wie vor davon überzeugt, ihre Schuldensituation wieder in den Griff zu bekommen. "Sobald ich keine Schulden mehr habe, höre ich mit dem Spielen auf" ist eine typische Aussage zu diesem Zeitpunkt.
  3. Stadium: Die Verzweiflungsphase:
    Letztendlich wird das Spielen zur Ganztagsbeschäftigung und zum alles beherrschenden Lebensinhalt. Der Verlust von Beziehungen, der Arbeit und der Anerkennung ist die Folge. Die Grenze vom problematischen zum süchtigen Spielen verläuft also fließend. Obwohl nicht jede Phase zwangsläufig in das nächste Stadium übergehen muss.

 

Spielsucht ist keine Bagatelle!
Wer süchtig ist, ist krank.
Es ist keine Schande krank zu sein,
jedoch ist es eine Schande nichts dagegen zu tun!

 


Was können Sie tun?

 

  • Legen Sie das Maximum Ihres Spielkapital vorher fest!
  • Zahlen Sie nicht mehr Geld auf Ihrem Spielkonto ein als diesen Betrag!
  • Setzen Sie im Voraus fest, bei welchem Gewinn Sie das Spiel beenden!
  • Setzen Sie im Voraus fest, wie hoch Ihr Spielverlust sein darf!
  • Gehen Sie stets konzentriert und ausgeruht an den Spieltisch!
  • Legen Sie Erholungspausen ein!
  • Spielen Sie nie unter starkem Alkoholeinfluss!

 

Wo finden Sie Hilfe?
Bitte wenden Sie sich an eine der zahlreichen Institutionen oder Selbsthilfegruppen. Informationen finden Sie im Internet z.B. unter:

 

www.spielsucht.net
www.die-spielsucht.de
www.hilfe24.de/spielsucht.htm

 

PBC Oberharz
Der Vorstand